Feuchtemessung / Schimmel

trocken und gesund leben

Durch hohe Investitionskosten werden Bauzeiten auf ein minimum reduziert und Räume trocknen nicht immer vollständig aus. Beschädigte oder nicht installierte Feuchtigkeitssprerren im Mauerwerk sowie falsche Dämmmaßnahmen lassen oftmals Feuchtigkeit im Gebäude entstehen. Im Extremfall kommt es zur gesundheitsschädlichen Schimmelbildung.



Unser Leistungsprofil:

  • Aufnahme von Feuchteschäden
  • Feuchtemessung - Bestimmung des Feuchtegrads im Bauteil
  • Dokumentation zur Schadensregulierung
  • Entnahme von Kontaktproben (z.B. Abklatschproben) zur Bestimmung der Schimmelart und -menge.
  • Auswertung der Proben durch ein Mikrobiologisches Labor
  • Erstellung eines Sanierungsplans
  • kompl. Baubegleitung während der Sanierungszeit
  • Langzeitfeuchtemessung mit Datenlogger und Auswertung
Damit kann die Streitfrage zwischen Mieter und Vermieter dokumentiert werden 
- Wurde "falsch" gelüftet oder liegt ein Bauschaden vor -


Sie erhalten von jedem Test ein ausführliches Protokoll sowie eine Zusammenfassung mit Angabe zu Optimierungsmöglichkeiten oder zur Schadensbeseitigung. Evtl. Fördermöglichkeiten und Zuschüsse legen wir ihnen selbstverständlich dar.

Auf Wunsch fertigen wir ein anerkanntes Gutachten zur Schadensregulierung. 

Natürlich stimmen wir unsere Leistungen ganz individuell auf ihre Bedürfnisse ab. Wir beraten sie über einen sinnvollen Leistungsumfang.

Oftmals kann aber auch schon eine einfache visuelle Betrachtung des Objekts durch ein Spezialisten dazu beitragen Verbesserungsvorschläge zur Energieeinsparung zu erfahren.

Gesundheitsrisiko Schimmelpilz



Schimmelpilze sind eine Gefahr für die Gesundheit. Sie können allergisch, reizend und in ganz seltenen Fällen sogar infektiös wirken.
 
Schimmel wird dabei mit den unterschiedlichsten Symptomen in Verbindung gebracht:
Kopfschmerzen, Schwindel, Atemwegsbeschwerden, allergischen Reaktionen, Reizungen der Schleimhäute und auch Asthma.
 
Ab welcher Konzentration Schimmel gefährlich wird, ist noch unklar. Es gibt viele verschiedene Arten von Schimmelpilzen und Menschen reagieren darauf unterschiedlich. Sicher aber ist: Schimmel hat in Wohnräumen nichts zu suchen und sollte beseitigt – besser noch ganz verhindert werden.


Was tun gegen Schimmel?

 Wenn Schimmel auftritt, muss gehandelt werden! Aber nicht jede Lösung ist gleich gut geeignet, Schimmel zu beseitigen und seine Widerkehr zu verhindern. Ganz wichtig: Gehen Sie die Ursachen an – sonst werden Sie den Schimmel nicht los.
 
Dabei haben Sie die Wahl, entweder selbst Hand anzulegen oder die befallene Stelle professionell sanieren zu lassen.


Selbsthilfe ist nur selten die Lösung

Kleinere Schimmelstellen können Sie unter Umständen mit handelsüblichem Schimmelentferner selbst beseitigen. Dabei sollten Sie dessen Gebrauchsanweisung streng befolgen, weil die Mittel teilweise sehr aggressiv sind. Wirbeln Sie außerdem bei der Entfernung keinen Staub auf, sonst verbreiten Sie die Schimmelsporen.  Auch wenn die Entfernung des Schimmels gelingt, die Ursache lässt sich ohne fachkräftige Unterstützung meist nicht finden – und damit ist Ihr Sieg nur von kurzer Dauer.

Tipp: Kleinere Sanierungsmaßnahmen gegen Schimmel können Sie selbst vornehmen, wenn die befallene Stelle nicht größer ist als 0,4 m² und der Befall nur oberflächlich ist. Eine Beratung zu den Ursachen und der Größe des Problems ist aber immer empfehlenswert.
Das hilft NICHT gegen Schimmel:

Einige verbreitet Selbsthilfe-Maßnahmen gegen Schimmel sind wirkungslos und können sogar schädlich sein:

Gegen Schimmelbefall an Innenwänden hilft drüber tapezieren oder streichen nicht. Im schlimmsten Fall dienen Tapete und Klebstoff als Nährboden für den Schimmel und er gedeiht bald noch besser als zuvor.

Eine schlechte Idee ist gleichfalls das alte Hausmittel Essig: Essig ist eine organische Verbindung und ist deshalb ebenfalls ein guter Nährboden für den Pilz.


So arbeiten Profis: Analyse und Therapie

Wenn die Ursache unklar ist oder sobald mehr als nur kleine Stellen von Schimmel befallen sind, sollte ein Experte ran. Fachleute finden auch verdeckte Schimmelstellen und nutzen folgende Methoden zur Diagnose:

  • Ortsbegehungen - Schäden werden begutachtet und Luftfeuchtigkeit und  Lüftungsgewohnheiten notiert.
  • Mikrobiologische Untersuchungen – beispielsweise die Messung von Pilzsporen in der Raumluft oder so genannter flüchtiger organischer Verbindungen, welche die Pilze beim Wachsen produzieren.
  • Materialuntersuchung – Durch die mikroskopische Untersuchung einer Materialprobe des Schimmels, wird dessen Art bestimmt. Daraufhin kann dann auch die Gesundheitsgefahr eingeschätzt werden.



Wie wird Schimmelpilz entfernt?

Die professionelle Entfernung des Schimmelpilzes ist natürlich abhängig von der Art des Schimmels und der Ursache seiner Entstehung. Die Sanierung sollte aber immer folgende Schritte enthalten: 
         
Staubdichte Abschottung der befallenen Stellen oder andere geeignete Maßnahmen zum Schutz der Sanierer bzw. Bewohner.
         Lokale Beseitigung des Schimmelbefalls.
         Beseitigung der Feinstaubpartikel um die sanierte Stelle.
         Feinmessung nach Abschluss der Sanierung, um den Erfolg sicher zu stellen.


Wie vermeidet man Schimmel?

Schimmel entsteht immer durch Feuchtigkeit. In einer warme und feuchten Umgebung gedeiht er dann auf fast allen Oberflächen: Tapeten, Holz, Teppichböden, Kunststoffe, Leder, Gummi, Silikon, Farben – sogar auf Lacken kann Schimmel wachsen.

Selbst wenn befallene Stellen saniert werden: Der Schimmel wird wieder auftreten, solange die Feuchtigkeit als Ursache nicht beseitigt ist. Erhöhte Feuchtigkeit kann viele Ursachen haben:
         Falsche Lüftungsgewohnheiten
         Rohrbrüche
         Konstruktionsfehler die zu Wärmebrücken führen
         Verbesserte Isolierung (Kondenswasser bildet sich dann an der Wand, nicht am Fenster)
Schimmel im Haus oder der Wohnung? 


So lüften Sie richtig:

Richtiges Lüften ist Stoßlüften: Öffnen Sie 2-3mal am Tag Fenster bzw. Türen weit und lassen Sie die gesamte Feuchtigkeit und Wärme mit einem Mal entweichen. Außerdem sollten die Unterschiede in der Raumtemperatur nicht zu groß werden: Maximal 4°C sollten zwischen zwei Räumen liegen!

Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie Möbel nicht direkt an die Wand stellen, sondern einen Abstand von 5cm lassen. Wenn Sie mit erhöhter Raumfeuchte zu kämpfen haben oder nicht regelmäßig lüften können, dann helfen elektrische Lüftungssysteme. Diese optimieren nicht nur die Lüftung, sondern gewinnen gleichzeitig auch Wärme zurück.